Im Gelben Trikot eine Etappe und damit die Rundfahrt zu gewinnen, ist ein unbeschreibliches Gefühl. Der Gesamtsieg bei der Tour de Picardie ist mein erster Rundfahrtsieg bei den Profis und damit etwas ganz Besonderes. Überhaupt habe ich Ähnliches erst einmal in meiner Karriere erlebt, nämlich bei der Thüringen Rundfahrt 2010. Nachdem mir im Frühjahr die Ergebnisse gefehlt haben, ging es jetzt Schlag auf Schlag. Fünf Siege habe ich mittlerweile beisammen. Seit "Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt" bin ich wieder in der Erfolgsspur. Dort hatte es zwar nicht mit einem Podiumsplatz geklappt. Aber seit diesem Rennen habe ich wieder ein MyKnoaky an meinem Helm. Bei Flandern und Roubaix war das noch nicht der Fall. Ein bisschen Aberglaube kann einiges bewirken. - Aber mal ganz im Ernst: Die letzten Rennen liefen wieder ganz nach meinem Geschmack und das Quäntchen Glück, das man zum Siegen braucht, ist auch zurück. Ein großes Kompliment muss ich meinen Teamkollegen aussprechen, die sich für mich aufgeopfert haben. Beinahe hätten wir hier alle drei Etappen gewonnen. Danke, so kann es weitergehen.
| Fotos: cyclingpictures.de | ||||
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Es ist ja okay, wenn man einen Sprint hart fährt. Berührungen, Gerangel, sowas kann vorkommen. Ich bin auch kein Kind von Traurigkeit. Aber sowas wie heute habe ich noch nie erlebt. Nacer Bouhanni (FDJ-BigMat) hat mich um meinen zweiten Sieg bei der Tour de Picardie gebracht. 100 Meter vor dem Ziel hat er komplett die Straßenseite gewechselt, als ich auf Tretlagerhöhe war.
mehr »Was für ein spektakuläres Finale heute bei der Tour de Picardie. Eigentlich hatte ich gar nicht mehr mit dem Sieg gerechnet. Die Straßen waren schmal, es ging viel um die Ecken und ich war zu weit hinten. Zum Glück hat dann Tom Veelers, der alte Fuchs, eine Lücke gefunden und ich bin auf Biegen und Brechen an seinem Hinterrad geblieben.
mehr »Was gibt es Schöneres, als im Führungstrikot zu gewinnen und die Arbeit der ganzen Mannschaft, die sich den Hintern für einen aufreißt, zu belohnen. Der Sieg heute tat noch einmal richtig gut - Noch viel mehr als gestern der. Eine große Last ist von meinen Schultern abgefallen.
mehr »Endlich hat es geklappt. Mein erster Sieg in diesem Jahr. Bei den Vier Tagen von Dünkirchen habe ich mich heute im Finale der ersten Etappe recht clever angestellt und konnte meine Fluchtgefährten abspurten. Die leicht ansteigende Zielgerade kam mir entgegen und ich hatte auch die nötige Kraft, um richtig durchzuziehen.
mehr »Enttäuschung und Stolz. Diese beiden Worte sind mein Kurzresümee des heutigen Rennens. Enttäuscht bin ich, weil ich natürlich unbedingt auf dem Podium landen wollte. Stolz bin ich auf die Mannschaft und letztlich auch meine Leistung. Das war heute ein würdiger Versuch, den Sieg aus dem Vorjahr zu wiederholen.
mehr »Vorfreude und Nervosität. Ich kann es kaum erwarten, dass es los geht.
Hier bei "Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt" gehe ich als Vorjahressieger mit der Startnummer 1 ins Rennen. Vielleicht gelingt es mir ja, auch im nächsten wieder mit dieser Nummer zu starten.
mehr »Manchmal sagen Bilder mehr als tausend Worte. Schaut euch einfach mein kleines Video an und ihr wisst, was ich meine.
mehr »So unwohl wie momentan habe ich mich lange nicht auf dem Rad gefühlt. Gestern bin ich eine Stunde locker gerollt, aber im Sattel nur hin und her gerutscht. Mein Sitzfleisch tut noch ordentlich weh. Das Kopfsteinpflaster von Roubiax hat seine Spuren hinterlassen. Der Rücken ist auch etwas verspannt. Mehr als diese Wehwechen sind leider nicht bei der Königin der Klassiker herausgesprungen.
mehr »John Degenkolb ist nach viel Pech und einem 63. Platz bei Paris-Roubaix enttäuscht. Warum er schon vor dem Wald von Arenberg zu viel Kraft investieren musste, wie er seine eigene Leistung einschätzt, was er zu Tom Boonen sagt und wie er sein Frühjahr bewertet - im Video bei www.cyclingmagazine.de.
mehr »Sturz, Kette unten, aus der Traum. Nach dem zweiten Mal Kwaremont, über den ich ganz vorne drüber gefahren bin, hat es mich heute kurz vor dem Paterberg erwischt. In einer eher unspektakulären Rechtskurve wurde ich in einen Sturz verwickelt und bin schön über den Lenker abgestiegen.
mehr »VIP-Zelte am Kwaremont, Heerscharen von Journalisten, Mechaniker im Dauerstress. Das Klassikerfieber in Belgien hat seinen Höhepunkt fast erreicht. Es ist verrückt, was die Flandern-Rundfahrt mit den Menschen macht. Wie Oktoberfest in München. Ich sehe mich schon den Kwaremont hochkeulen, während neben mir die Fans mit Bierglas in der Hand und Zigarette im Mund Party feiern.
mehr »John Degenkolb freut sich auf die Flandern-Rundfahrt. Mit seinem Team hat er sich die Strecke genau angeschaut und ist sich sicher: "Das wird ein Gemetzel". Was er sich fürs Rennen vorgenommen hat, was die entscheidenden Stellen sind, warum er die Muur vermissen wird und wann er sich als Rockstar fühlt - im Video bei www.cyclingmagazine.de.
mehr »Zu Hause ist es doch am schönsten. Bei meinen Eltern in Bayern tanke ich Kraft für die beiden großen Monumente Flandern-Rundfahrt und Paris-Roubaix. Nach dem E3 Prijs und Gent-Wevelgem lasse ich momentan viel Luft dran und lege meine Beine hoch. Morgen fahre ich noch einmal eine etwas längere ruhige Einheit und dann wird das harte Wochenende richtig nachzünden.
mehr »Fünfter bei Mailand-San Remo bei meiner ersten Teilnahme. - Mit diesem Ergebnis bin ich super zufrieden. Klar kommen gleich wieder Fragen, ob ich dem Sieg hinterhertrauere. Aber das tue ich nicht. Es war ein wunderschönes Rennen mit einem packenden Finale und ich habe gezeigt, dass mir dieses Rennen liegt.
mehr »Durchkommen, so weit vorne wie möglich in die letzten Berge reinfahren und hoffentlich mit der Spitze ankommen. Mehr zu hoffen, wäre bei meiner ersten Teilnahme bei Mailand-San Remo vermessen. Wir haben uns die letzten 100 Kilometer angesehen und ich muss sagen, dass das Profil im Finale der Hammer ist, wenn man bedenkt, dass wir dann schon 200 Kilometer in den Beinen haben.
mehr »So ein Streifzug durch die warmen Gassen von San Remo ist nach der harten Woche genau das Richtige, um Körper und Geist ein wenig zu entspannen. Das Bergzeitfahren gestern war noch einmal ziemlich heftig. Zum Glück wurde es zum Ziel etwas flacher, sonst hätte ich wahrscheinlich geschoben. Naja, ganz so wild war es nicht.
mehr »Heute kam mir kein Materialproblem wie gestern dazwischen und prompt hat es mit dem Podest wieder geklappt. Der dritte Platz macht mich zuversichtlich für Mailand-San Remo. Ich habe den Sprint des Hauptfeldes gewonnen und mich dabei ganz schön quälen müssen. Immerhin ging es über mehrere Berge und 220 Kilometer.
mehr »Mit einem Schaltwerk, das senkrecht nach oben steht und nicht nach unten, kann man nicht sprinten. Auf diese Erkenntnis hätte ich zwar gerne verzichtet, musste sie aber heute im Finale machen, nachdem ich mich an einem Hinterrad aufgehangen habe. Ich lag im Sprint um Platz drei noch in aussichtsreicher Position, habe mich sehr gut gefühlt und wäre sicher weit vorne gelandet.
mehr »Es ist 20 Uhr und wir sitzen immer noch im Bus. Der Transfer heute nervt. Den Veranstalter, die ASO, jetzt zu kritisieren, wäre aber auch nicht richtig. Unsere "Busreise" hatte ja mehrere Ursachen: Sponsoren, Etappenorte, eben all die Dinge, die eine Rundfahrt erst möglich machen. Aber ehrlich gesagt, bin ich froh, überhaupt jetzt alle Viere von mir strecken zu können.
mehr »Viel mehr zu berichten, als dass es heute ein megaschwerer Tag war, an dem ich mich auch noch super schlecht gefühlt habe, gibt es eigentlich nicht. Das Profil war hart. Hoch und runter auf schlecht rollenden Straßen. Ich hoffe, dass es wirklich nur an der Tagesform gelegen hat, dass ich mich so quälen musste. Ich habe keine Lust auf ähnliche Torturen in den nächsten Tagen.
mehr »Das Finale war heute schwerer als gedacht. Die Zielanfahrt sah auf dem Papier nicht so schwierig aus. Am Ende ging es ziemlich bergauf. Ich sitze jetzt im Bus, wir haben einen längeren Transfer, ca. 120 Kilometer zum Hotel, und erhole mich von den Strapazen. An sich ist es nicht so schön, wenn man nach der Etappe noch ewig fahren muss, weil sich alles nach hinten verschiebt.
mehr »So ein verrücktes Rennen habe ich noch nie erlebt. Eigentlich hatte ich erwartet, dass es hier in Frankreich bei Kilometer null sofort bis auf's Messer zur Sache geht. Heute war das aber nicht der Fall. Eigentlich ging das Rennen erst nach anderthalb Stunden los. Das Feld hat sich bis zum ersten Berg förmlich eingerollt. Nach dem Berg ging es auf freiem Feld direkt mit viel Wind auf die Kante.
mehr »Den Zeitfahrspezialisten konnte ich heute leider nicht das Wasser reichen. Ich werde versuchen, in den nächsten Tagen Akzente zu setzen. Obwohl die Etappe nur 9,4 Kilometer lang war, hat sie ganz schön reingehauen. Nach dem Start ging es sofort in einen Berg der 3. Kategorie, der ungefähr einen Kilometer lang war. Zum Glück ging es dann tendenziell bergab.
mehr »Nach den Klassikern Omloop Het Nieuwsblad und Kuurne-Brüssel-Kuurne, bei denen ich mit 25er Reifen über die holprigen Pflasterstraßen gerattert bin, greife ich ab Sonntag bei Paris-Nizza wieder auf die normalen 23er zurück. Die Straßen sind natürlich viel besser, als in Belgien. Dort sind wir nicht nur mit dickeren Reifen sondern auch mit weniger Luftdruck unterwegs, um die Stöße abzufedern.
mehr »Einen Platz besser als im vergangenen Jahr, aber vollkommen zufrieden bin ich nicht. Etwa 60 Kilometer vor dem Ziel von Omloop Het Nieuwsblad hat sich am Taaienberg die entscheidende Gruppe mit dem späteren Sieger Sep Vanmarcke, Tom Boonen und Juan Antonio Flecha gebildet. Ein paar Positionen weiter vorne und ich hätte den Sprung an die Spitze geschafft. mehr »
Die Krämpfe bei der Haut Var haben mich hoffentlich stark für die Klassiker gemacht. Am Sonnabend wartet der erste Brocken mit Omloop Het Nieuwsblad auf uns. Natürlich freue ich mich nicht über Krämpfe, angenehm sind sie ja auch nicht gerade. Aber wenn die Muskulatur krampft und zumacht, weiß ich, dass ich mich ordentlich ausbelastet habe.
mehr »Was uns nicht umbringt, macht uns hart. Ausgehend von dieser Redensart werde ich auf jeden Fall etwas von der Haut Var mitnehmen, auch wenn es vielleicht nicht für eine Topplatzierung reichen sollte. Nämlich Form. In den nächsten Rennen werde ich von den harten Kilometern hier zehren können.
mehr »Die letzten Tage waren wirklich Nerven aufreibend, weil ich nicht genau wusste, ob mein Flug nun geht oder nicht. Andauernd war ich wegen dem Streik am Frankfurter Flughafen online, um zu schauen, ob alles planmäßig läuft oder nicht. Aber letztlich konnte ich abheben und freue mich auf die beiden Rennen bei der Haut Var in Frankreich.
mehr »Endlich ein Tag, mit dem ich zufrieden bin. Die letzten beiden Etappen waren nicht so, wie wir sie uns vorgestellt haben. Heute hat das Team aber sehr gut gearbeitet und wir waren in der entscheidenden Rennsituation 35 Kilometer vor dem Ziel im Bilde. Da ist das Feld gerissen und wir waren zu dritt in der 35-köpfigen Spitzengruppe vertreten.
mehr »Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie gut es nach den letzten Tagen getan hat, mal wieder in kurzen Sachen trainieren fahren zu können. Das Wetter hier in Katar ist super. Nur der Wind ist echt nervig. Wir haben uns heute den Kurs vom Mannschaftszeitfahren am Montag angesehen. Kurven, Kreisverkehre und die Berge sind nicht relevant. Zumal man die Autobahnbrücken als Berge zählen muss.
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