John Degenkolb

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Aktuelles

Ausstieg beim Giro ist mir schwer gefallen

14.05.2013

Nach meinem Ausstieg beim Giro bin ich mittlerweile wieder zurück in Frankfurt und erhole mich. Das Rad steht in der Ecke und wird in dieser Woche maximal ein bis zwei Stunden am Tag bewegt.

Es ist mir wirklich schwer gefallen, den Giro zu verlassen. Ich habe mich auf den letzten Etappen aber nicht mehr so gut erholen können, wie ich es gewohnt bin. Das Frühjahr war lang und ich will nicht riskieren, dass ich mich in den Keller fahre. Dann wäre die Saison gelaufen.

Ich bin noch jung und werde noch Gelegenheiten haben, mehrere dreiwöchige Rundfahrten in einem Jahr zu bestreiten. Dieses Jahr ist es wahrscheinlich noch zu früh. Man darf die Signale seines eigenen Körpers nicht ignorieren.

Der Etappensieg beim Giro gibt mir viel Selbstvertrauen und Motivation für die Tour. Damit ich dann in Frankreich aber ähnlich stark sein kann, um eventuell eine Etappe abzuschießen, muss ich diese Pause jetzt einlegen.

Weitere Meldungen

Giro - Mein 6. Etappensieg bei einer Grand-Tour

08.05.2013

"Alles kommt zu dem, der warten kann." - Das sagen meine Eltern immer zu mir. Heute hat dieses Sprichwort auf mich zugetroffen. Ich hatte Glück im Finale und zum Glück die Kraft, meine Chance zu nutzen. Als mein Teamkollege Luca Mezgec in der letzten Kurve wegrutschte, konnte ich gerade noch so ausweichen. Dann drehte ich mich um und sah, dass ich ein Loch hatte.

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Am Berg die Beine explodiert

06.05.2013

Erster Tag: ausgebremst. Zweiter Tag: durchgebissen. Dritter Tag: am Berg explodiert. Heute wollte ich im Finale ganz vorne mitmischen, konnte aber am Ende nicht mehr mithalten. Der letzte Berg vor dem Ziel war doch länger als ich dachte. Ich hatte mich zwar gut gefühlt, war auch der letzte Sprinter und kam mir zwischen Hesjedal, Wiggins, Evans...

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Giro: Sieg auf erster Etappe als Ziel

02.05.2013

Ein paar Interviews, dann ein paar Minuten mit der Familie und schon ging es ab nach Neapel. Nach dem Rennen gestern in Frankfurt bin ich zum Giro aufgebrochen. Heute früh war ich echt ganz schön gerädert. Das Rennen war doch ziemlich anstrengend. Mittlerweile sitze ich in einem Hotel in Neapel, in dem der Strom immer mal ausfällt und uns ohne die Klimaanlage eine warme Nacht bevorsteht.

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Vorfreude auf den 1. Mai

29.04.2013

Noch zwei Tage bis zu meinem Heimrennen Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt. Langsam steigt die Spannung. Ich habe zuletzt natürlich viel auf der Strecke trainiert, bin auch einige Male hinter dem Auto auf dem Kurs gewesen und kenne die Berge in- und auswendig. Ich bin gespannt, wie die Form ist.

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Ein Tag für die Zukunft

14.04.2013

Flatternde Radtrikots und noch viel zu große Hosen für die dünnen Beinchen, dafür aber riesengroße Ziele und einen Glauben an sich selbst als könne man Bäume ausreißen. Unser Radsport-Nachwuchs ist nicht nur niedlich und inspirierend. Kinder sind Zukunft. Deshalb ist es für mich eine Herzensangelegenheit, Teil einer neuen Initiative von Shimano zu sein.

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Schlechte Beine, kaputte Schaltung, Platz 28

07.04.2013

Leider waren meine Beine heute nicht so gut, wie ich es mir erhofft hatte. Vom Start weg hatte ich nicht die richtige Spannung in der Muskulatur und den gewohnten Druck auf dem Pedal. Dummerweise kam da noch ein komischer Defekt dazu, der mir Moral und Kraft geraubt hat. Meine Schaltung hat nicht richtig funktioniert. Auf Asphalt war alles okay.

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Heiß auf Roubaix

06.04.2013

Strecke ist besichtigt. Die Beine sind gut. Und wir haben extra ein neues Rad bekommen. - Top Ten ist mein Ziel für morgen. Allein schon das Training und die Präsentation heute waren wieder ein Highlight. Dieses Rennen verströmt so viel Glanz und Atmosphäre.

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Danke an meine Fans: Ihr seid großartig

04.04.2013

Diese Jungs haben mir am Wochenende in Flandern mächtig Freude bereitet. Schon am Start haben sie mich mit Sprechchören empfangen, später standen sie zum Anfeuern an verschiedenen Stellen der Strecke. Ich will mich an dieser Stelle mal wieder bei all meinen Fans bedanken, die mich so sensationell unterstützen.

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Neunter in Flandern

31.03.2013

Eine Top-Ten-Platzierung wollte ich schaffen. Neunter bin ich geworden. Also Aufgabe erfüllt. Das Ergebnis heute bei der Flandern-Rundfahrt bewerte ich für mich persönlich sehr hoch. Es ist mir sogar mehr wert, als hätte ich in vorangegangenen Rennen einen Treffer gelandet. Immerhin ist Flandern eines der Monumente im Radsport.

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Vorfreude auf Flandern

29.03.2013

Langsam reicht es mit dem Schnee. Hier in Frankfurt kam es heute schon wieder runter. Langsam drückt dieses schlechte Wetter echt aufs Gemüt. Es ist schon fast zur Normalität geworden, mit Beinlingen, Ärmlingen, dicken Überschuhen und Handschuhen zu fahren. Gewöhnen will ich mich daran aber nicht so recht. Es ist nervig, mit Halstuch am Start zu stehen. Das ist so beengend.

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Diesen Tag werde ich nie vergessen

17.03.2013

An diesen Tag werde ich mich mein Leben lang erinnern. Das, was ich heute erlebt habe, bietet Stoff für Geschichten, die man seinen Kindern später einmal erzählt. So etwas habe ich wirklich noch nicht erlebt. Es war buchstäblich episch. Der Schnee ist auf meinem Arm liegen geblieben, auf meinem Helm war eine Eiskruste, auf den Straßen lag zentimeterhoch der Schneematsch.

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Zuversichtlich für Mailand-San Remo

11.03.2013

Nach meinem Ausstieg bei Tirreno-Adriatico geht es mir schon besser. 48 Stunden sind vergangen und meine Muskulatur regeneriert sich langsam. Ich bin in guter physiotherapeutischer Behandlung, bekomme Massagen und Strom. Leichtes Training habe ich auch bereits wieder aufgenommen.

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Nach der Regenschlacht ein Klassikerfinale

07.03.2013

Mann, war das eine Regenschlacht. So viel Wasser habe ich noch nie auf einer Straße gesehen. Ich bin noch nie ein Rennen gefahren, bei dem es so stark geregnet hat wie heute. Es war wirklich unglaublich. Bis Kilometer 150 war eigentlich alles gut. Ein bisschen Nieselregen, mehr nicht. Dann ging es aber richtig los. Auf den Zielrunden kam es runter wie aus Kübeln.

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Koffer packen bis Mitternacht

27.02.2013

Nachdem ich gestern mal wieder auf den letzten Drücker bis Mitternacht meinen Koffer gepackt habe, bin ich mittlerweile in Florenz gelandet und genieße Dolce Vita, bevor es morgen mit dem Mannschaftszeitfahren bei Tirreno-Adriatico losgeht. Aber nicht, dass ihr jetzt denkt, in meinem Koffer würde das Chaos regieren.

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Omloop: Klassiker-Auftakt im Gefrierschank Belgien

22.02.2013

Brrrr, ist das kalt hier. Vom Ofen in den Gefrierschrank. Von 30 Grad im Oman runtergekühlt auf 0 in Belgien. Das sagt jedenfalls das Thermometer hier. Denn durch den Wind fühlt es sich eher noch kälter an. So wie -10. Ein paar Flocken habe ich heute auch gesehen. Aber Niederschlag ist für morgen zum Glück nicht angesagt.

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Mit perfektem Leadout erster Saisonsieg für uns

11.02.2013

Nachdem wir in Katar kein Mittel gegen Mark Cavendish gefunden haben und der Wind auch leider nicht so stark war, dass wir OPQS auf der Kante hätten noch einmal distanzieren können, hat es heute mit dem ersten Saisonsieg für unser Team durch Marcel geklappt. Es hat einfach alles funktioniert, was wir uns vorgenommen hatten.

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Schutzengel in der Wüste

06.02.2013

Auf den letzten beiden Etappen hier in der Wüste hatte ich einen echten Schutzengel. Gestern gab es direkt am Anfang einen recht großen Sturz. Bei 65 km/h war es pures Glück, dass ich nicht auch auf der Straße gelandet bin. Überall gestürzte Kollegen, Räder, Radflaschen. Es war quasi wie ein Mienenfeld. Koen de Kort hatte es leider erwischt.

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60er Schnitt zum Einrollen?

03.02.2013

Einen lockeren Saisonauftakt stelle ich mir anders vor. Über eine halbe Stunde hat mein Radcomputer heute Geschwindigkeiten über 60 km/h angezeigt. Schon von Anfang an ging es ordentlich zur Sache. Bei Gegenwind kann man sich immer ganz gut im Feld verstecken. Aber sobald sich die Fahrtrichtung nach einer Kurve ändert und es auf die Kante geht, steigt das Tempo und das Geritze geht los.

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Auf dem Weg zum Sixpack

22.01.2013

Aus dem 5-Liter-Fässchen wird schon langsam ein Sixpack. Ich habe mir hier im Trainingslager in Altea Extraeinheiten verordnet. Dabei arbeite ich vordergründig an meiner Stabilität im Rumpfbereich, also Stärkung der Bauch- und Rückenmuskulatur, Hüfte, Schultern und Arme. Dabei geht es mir weniger um die Strandfigur, sondern zum Beispiel darum, dass ich...

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Interview-Marathon beendet

13.01.2013

Nach einem Interview-Marathon an den vergangenen beiden Tagen habe ich heute wieder einen für mich eher normalen Tag als Radsportler erlebt. Gestern Abend bin ich spät aus Vigo zurück nach Altea gereist. In Vigo wurde die Strecke der diesjährigen Vuelta präsentiert. Ich war als fünffacher Etappensieger eingeladen und sollte meine Meinung abgeben.

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Mechanikerprüfung bestanden

10.01.2013

Heute haben Tom Veelers und ich die Mechanikerprüfung bestanden. Wenn es also mal nicht mehr klappt, kann ich auch schrauben. Mir war heute ein wenig frisch auf dem Rad, also Hände vom Lenker, Jacke aus der Trikottasche kramen und überziehen. Zum Überziehen ist es aber leider nicht gekommen.

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434 Watt im Schnitt

05.01.2013

Endlich ist der Tag vorbei und ich liege mit brummenden Stäbchen im Bett. Bei dem Test sind wir den Col de Rates hochgefahren. Das ist übrigens der Berg an dem Alessandro Ballan kürzlich so schlimm gestürzt ist. Also: 8,17 Kilometer, 447 Höhenmeter und im Schnitt habe ich mich mit 434 Watt hochgequält. Das waren etwa zehn Watt mehr als im Vorjahr.

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Erster Test im neuen Jahr

05.01.2013

Heute wird es zum ersten Mal in diesem Jahr wohl richtig weh tun. Hier im Trainingslager in Altea, wo ich bis 25. Januar bleiben werde, fahren wir Anschlag einen Berg hoch. Bei diesem etwa 20-minütigen Zeitfahren testen wir unseren gegenwärtigen Stand der Vorbereitung. In zwei Wochen fahren wir dann erneut, um zu sehen, welche Fortschritte wir hier gemacht haben.

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Danke für die Wahl zum Radsportler des jahres

21.12.2012

Diese Art von Überraschung mag ich sehr. Nach meinem schwierigen Trainingslager in Altea auf dem spanischen Festland habe ich erfahren, dass ich die Wahl zum Radsportler des Jahres gewonnen habe. Scheinbar hattet ihr genau so viel Freude an den fünf Etappensiegen bei der Vuelta, dem Sieg bei der Tour de Picardie oder Platz eins der UCI-Europe-Tour wie ich.

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Hungerast und Kopfballtor

29.11.2012

Drei Wochen trainiere ich jetzt wieder und glücklicherweise habe ich die Phase langsam überwunden, in der man sich fühlt wie der erste Mensch auf einem Fahrrad. Nach der Winterpause dauert es doch immer eine Weile, ehe man wieder richtig in Gang kommt. Inzwischen hat sich mein Körper aber wieder erinnert, was er am besten kann.

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Ich habe geheiratet

15.11.2012

Trotz meiner Pause habe ich am Samstag meinen wahren Saisonhöhepunkt gefeiert. - Nämlich Hochzeit. Meine Familie und viele Freunde haben mich und meine Frau Laura am Samstag beim Start zur schönsten Etappe unseres Lebens begleitet.

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Erstes Teamtreffen der neuen Saison

05.11.2012

Klamotten abholen, Brille und Helm vermessen, Gespräche mit Teamleitung und Trainer führen. Das erste Teamtreffen in Apeldoorn hat die neue Saison eingeläutet. Rad gefahren sind wir zwar noch nicht, aber ein straffes Programm inklusive der Teamabende hatten wir trotzdem. Es war ziemlich interessant, die neuen Fahrer kennenzulernen.

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Muskelkater nach dem Frankfurt-Marathon

30.10.2012

Marathon-Läufer werde ich nie. So viel steht fest. Mir war ja bewusst, dass ich nicht ohne Muskelkater davonkommen werde. Aber ich fühle mich gerade wie der erste Mensch, der laufen lernt. Ein bisschen hängt das sicher auch mit meiner Pause zusammen. Trotzdem dachte ich, dass ich die fünf Kilometer besser wegstecke.

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Zufrieden mit der Saison und motiviert in die Pause

09.10.2012

22 Top-3-Platzierungen, 12 Siege, ein Rundfahrt-Sieg, Erster der Europe-Tour. Ich denke, ich kann mit dieser Saison sehr zufrieden sein. Jedenfalls kann ich mit Blick auf diese Bilanz gerade meine ersten freien Tage ganz gut genießen. Dazu kommen ja auch noch der fünfte Platz bei Mailand-San Remo, der vierte bei der WM und letztes Wochenende bei Paris-Tours.

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Dritter bei Paris-Bourges - Ein Deja-vu

04.10.2012

Das war heute irgendwie ein Deja-vu-Erlebnis für mich. Wie schon am Dienstag ist kurz vor dem Ziel einer weggefahren, angekommen und ich bin Zweiter im Sprint geworden. Aber trotzdem bin ich zufrieden. Immerhin war ich auf dem Podium. Letztes Jahr war ich noch Vierter. Sehr beeindruckt hat mich heute die Leistung von unserem Stagiaire Warren Barguil.

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