Ausstieg beim Giro ist mir schwer gefallen
14.05.2013Nach meinem Ausstieg beim Giro bin ich mittlerweile wieder zurück in Frankfurt und erhole mich. Das Rad steht in der Ecke und wird in dieser Woche maximal ein bis zwei Stunden am Tag bewegt.
Es ist mir wirklich schwer gefallen, den Giro zu verlassen. Ich habe mich auf den letzten Etappen aber nicht mehr so gut erholen können, wie ich es gewohnt bin. Das Frühjahr war lang und ich will nicht riskieren, dass ich mich in den Keller fahre. Dann wäre die Saison gelaufen.
Ich bin noch jung und werde noch Gelegenheiten haben, mehrere dreiwöchige Rundfahrten in einem Jahr zu bestreiten. Dieses Jahr ist es wahrscheinlich noch zu früh. Man darf die Signale seines eigenen Körpers nicht ignorieren.
Der Etappensieg beim Giro gibt mir viel Selbstvertrauen und Motivation für die Tour. Damit ich dann in Frankreich aber ähnlich stark sein kann, um eventuell eine Etappe abzuschießen, muss ich diese Pause jetzt einlegen.














