John Degenkolb

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Aktuelles

Ein bewegendes Jahr liegt hinter mir

09.11.2016

Mental geht das bisher anstrengendste Jahr meiner Profi-Karriere zu Ende. Nach meinem Sturz musste ich viel Geduld und natürlich Schweiß investieren, um am Ende wieder zeigen zu können, dass ich Rennen gewinnen kann. Klar bin ich nicht auf die Zahl an Siegen der Vorjahre gekommen. Aber ich bin in dieser Saison unheimlich gereift. Es war eine harte Probe, auf die mein Charakter gestellt worden ist, und ich ziehe sehr viel Kraft aus den vergangenen Monaten. Vor allem die Momente, in denen ich nach meiner Rückkehr wieder konkurrenzfähig war, waren unbeschreiblich. Danke noch einmal an dieser Stelle an alle, die an mich geglaubt und mich unterstützt haben.

Körperlich war das Jahr durch die Zwangspause übrigens nicht so anstrengend, auch wenn ich jetzt am Ende mit WM und Abu Dhabi rein nach Tagen quasi noch eine Grand Tour in der Wüste hingelegt habe. Danach habe ich mich dann mit meiner Familie übrigens noch in Dubai eine Woche erholt und das Wetter genossen. Diese Woche lasse ich das Rad auch noch stehen und dann geht es langsam wieder mit der Vorbereitung los.

Mit dem Jahr endet auch eine Ära in meinem jetzigen Team für mich. Ich bin dankbar für die Zeit, blicke auf große Klassiker-Erfolge zurück und eine tolle Zeit mit den Fahrern und den Betreuern, die zum Teil zu Freunden geworden sind. Das ist auch der Grund, warum es mir einerseits nicht so einfach fällt, zu gehen. Ich lasse Freunde zurück. Andererseits bin ich froh über den Mut meiner Entscheidung, in ein neues Team zu wechseln. Ich bin fest entschlossen, noch eine Stufe weiter zu kommen und freue mich auf die Zeit bei Trek-Segafredo.

Ich werde euch berichten, wie es um meine Saisonvorbereitung steht. Bis dahin. Euer Dege.

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Fotos: roth-foto.de

Weitere Meldungen

"Kaltfahren" für die WM

15.10.2016

Von warm fahren kann man hier kaum sprechen ;-) Wir versuchen eher, uns die ganze Zeit so gut es geht auf dem Rad kühl zu halten. Heute haben wir noch spezielle Westen und Ärmlinge getestet, die uns dabei helfen sollen. Mit Lars Teutenberg haben wir den MacGyver des Radsports in unseren Reihen.

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Sieg beim Münsterland Giro

03.10.2016

Zweimal Zweiter und heute endlich gewonnen. Ich bin mega glücklich über den heutigen Sieg beim Münsterland Giro. Das Team hat super gearbeitet und ich bin froh, dass ich den Jungs den Sieg schenken konnte. Mit vielen von ihnen war es unser letztes gemeinsames Rennen in diesem Trikot. Umso mehr freut mich diese "Abschiedsvorstellung".

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Froh über WM-Nominierung

27.09.2016

Nach ein paar Anlaufschwierigkeiten bei der Eneco Tour bin ich am Ende doch immer besser in Fahrt gekommen. Insgesamt wollte ich natürlich mehr, bin aber jetzt mit meiner Form zufrieden. Bis zum Wochenende werde ich noch intensiv trainieren, zum ersten Teamtreffen von Trek reisen und dann steht mit Münster das letzte deutsche Radrennen an.

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Etappensieg in Norwegen

15.08.2016

Gestern war endlich der Tag, dem ich nach dem Unfall im Frühjahr entgegengefiebert habe: Mein erster bedeutender Sieg in diesem Jahr. Auf der Schlussetappe des Arctic Race of Norway hat es für mich im Sprint gegen Alexander Kristoff und Arnaud Démare gereicht, nachdem ich hier in Norwegen bereits zwei Mal als Zweiter knapp gescheitert bin.

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Wechsel zu Trek-Segafredo

13.08.2016

In den nächsten drei Jahren werde ich für das Team Trek-Segafredo fahren und bin sehr glücklich über diese Chance. Vor allem mit Blick auf die Klassiker ist es eine großartige und sehr erfahrene Mannschaft. Ich fühle mich wirklich geehrt, als Kapitän dorthin wechseln zu können.

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Enttäuscht über Platz vier

18.07.2016

So sehr ich mich vor zwei Tagen über den vierten Platz gefreut habe, so sehr war ich heute enttäuscht. Das Finale war perfekt für mich, die Mannschaft war großartig und Warren ist mega stark den letzten Berg hoch gefahren. Mir hat dann nur die Entschlossenheit und das Selbstbewusstsein gefehlt, um wie sonst einen langen Sprint zu fahren.

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Endlich wieder vorne mitgemischt

16.07.2016

Es war ein tolles Gefühl heute, wieder mit den besten mitsprinten zu können. Der vierte Platz gibt mit sehr viel Selbstvertrauen und er zeigt mir, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Das Team war toll. Danke an die Jungs. Unser Wille ist ungebrochen. Wir warten auf die richtige Chance und heute hat uns die Geduld recht gegeben.

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Highspeed-Finale

07.07.2016

Bis zwei Kilometer vor dem Ziel lief es heute ganz gut bei uns. Wir funktionieren gut als Team. Dann haben wir uns allerdings kurz verloren und in diesem hektischen Highspeed-Finale nicht mehr zusammengefunden. Ich war dann etwa an Position 20 und da geht es bei über 60 km/h rund wie in einer Waschmaschine.

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Mehr war heute nicht möglich

26.06.2016

Nach einem eher unspektakulärem Rennverlauf auf diesem nicht sehr anspruchsvollen Kurs in und rund um Erfurt habe ich am Ende noch einmal etwas probiert, bin aber nicht wirklich weggekommen. Das Rennen hätte vielleicht noch einen anderen Rennverlauf nehmen können, wenn der Wind stärker gewesen wäre.

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So kann es weitergehen

09.06.2016

Heute hat es sich zum ersten Mal in diesem Jahr wieder richtig gut angefühlt. Mein Gefühl auf dem Rad ist schon lange wieder in Ordnung. Allerdings konnte ich heute das Rennen bei der Dauphine richtig gut durchfahren. Die Mannschaft hat ein super Leadout hingelegt, so dass ich in einer perfekten Situation war, um ein Rennen zu gewinnen.

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Zufrieden mit Comeback in Frankfurt

03.05.2016

Was für ein Spektakel bei Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt! Es war ein großartiges Rennen am Sonntag. Ich habe es genossen, endlich wieder Rennen zu fahren. Danke an die Fans für die tolle Kulisse. Stellenweise war es belgische Atmosphäre - einfach atemberaubend.

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Comeback

25.04.2016

Operationen, Reha, Training. Nach über drei Monaten hartem Leidensweg mache ich am Sonntag endlich wieder das, was ich am liebsten tue: Rennen fahren. Beim Klassiker Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt stehe ich wieder am Start. Ich kann es kaum erwarten, meine Startnummer ans Trikot zu machen.

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Es geht voran

03.02.2016

Der Heilungsprozess läuft zum Glück sehr gut und erwartungsgemäß. Der Cut am Oberschenkel ist schon größtenteils wieder zu. Und gestern saß ich auch bereits das erste Mal auf der Rolle, um den Kreislauf in Schwung zu bringen. Der lädierte Finger ist die schwerwiegendste Verletzung, die mehrere Wochen ausheilen muss.

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Blutbild, neuer Gips mit Oberarm

27.01.2016

Mittlerweile bin ich im Berufsgenossenschaftlichen Unfallkrankenhaus Hamburg angekommen. Morgen früh kommt gleich der Chefarzt und dann machen wir einen Plan. Danke an den ADAC und den Arzt, der mich in Valencia abgeholt und begleitet hat.

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Danke für eure Unterstützung

23.01.2016

Aufgrund der vielen Genesungswünsche und Nachrichten will ich mich doch kurz melden. Es geht mir den Umständen entsprechend gut. Vorhin wurden unter Vollnarkose die Wunden an Oberschenkel, Unterarm und Lippe genäht.

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Mein Namensschild in Roubaix

21.01.2016

Es sind zwar noch ein paar Tage bis Roubaix, aber ich habe dem Pflaster schon mal wieder einen Besuch abgestattet und neue Reifen getestet. Es war ziemlich kalt, aber auf Pavé habe ich immer Bock ;-)

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Geburtstagsüberraschung und Teampräsentation

07.01.2016

Nach einer großartigen Teampräsentation mit extrem viel Medienrummel sind wir mittlerweile in Calpe im Trainingslager angekommen. Raus aus dem Gefrierschrank Berlin in die Sonne. Es war echt ein Temperaturschock, als ich gestern in Berlin angekommen war. In Frankfurt war es viel wärmer und davor war ich ja noch auf Mallorca.

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Richmond, New York, Bahamas, Japan, Frankfurt

05.11.2015

Nach der WM habe ich mit meiner Frau und meinem Sohn noch einen Abstecher nach New York und auf die Bahamas gemacht. Erst Sightseeing und dann Entspannung pur. Wir hatten einen tollen Urlaub, waren Tauchen, haben den Strand, das warme Meer und einfach die Zeit zu dritt genossen. Mein Rad habe ich übrigens vier Wochen nicht angefasst.

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Drückt uns die Daumen

26.09.2015

Morgen ist es endlich soweit. Ich freue mich auf das WM-Rennen. Ich bin gut vorbereitet, fühle mich stark und auch das Team ist sehr motiviert. Ich erwarte ein sehr spezielles Rennen. Ein Rennen, wie wir es so nicht kennen. 10 von der 16 km langen Runde sind eher uninteressant, topographisch einfach und auf breiten Straßen.

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Zu früh im Wind

24.08.2015

Das war heute einer der Tage, an dem Du beim Überqueren der Ziellinie sofort denkst: "Scheiße, dieser Fehler hätte nicht sein müssen!" Das Team hat heute super funktioniert, der Leadout war perfekt, aber ich bin einfach zu früh in den Wind gegangen, habe dann etwas gezögert und war hintenraus nicht mehr schnell genug.

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Tandem-Rennen und Apres Tour

01.08.2015

Komisches Gefühl, keine Kontrolle über das Fahrrad zu haben. Aber das Tandem-Rennen gestern auf der Radrennbahn Andreasried in Erfurt war trotzdem eine großartige Erfahrung, das Publikum war super und es war schön, wieder viele bekannte Gesichter von früher zu sehen. Und zum Glück hatte ich mit René Enders einen erfahrenen Piloten ;-)

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Erfurt, Gera, Bochum

30.07.2015

Nach der Rückreise von Paris und einem Zwischenstopp zu Hause in Frankfurt war ich mittlerweile schon bei einem Kriterium in Österreich. Heute bin ich noch einmal zu Hause, bevor es dann morgen nach Erfurt geht, wo ich im Rahmen des Steherrennens ein Tandem-Rennen gegen Marcel Kittel und Tony Martin fahre.

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Ruhetag und Voting für Goldene Henne

21.07.2015

Der Ruhetag geht zu Ende. Zuletzt kam sogar so etwas wie Urlaubsstimmung auf. Eine Stunde locker Rad fahren. Im Cafe sitzen. Massage. Osteopathie. Und am Abend Barbecue. Aber morgen wird diese Stimmung sicher schnell verfliegen, wenn der Schmerz in den Beinen zurückkehrt. Es steht eine harte Woche in den Alpen an.

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3, 2, 1 - Das war's! Nichts geht mehr.

21.07.2015

Heute geben wir bekannt, wer zu den Glücklichen zählt, die eines der 102 von Marcel Kittel und John Degenkolb unterschriebenen Trikots bald ihr eigen nennen können. Denn einfach war es nicht, viele haben in den letzten Tagen mitgeboten.

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Zum fünften Mal Zweiter

19.07.2015

Leider hat es heute nicht mit dem Etappensieg geklappt. Die Chance war eine der besten, die sich mir bei dieser Tour bislang geboten hat. Viel verkehrt gemacht habe ich auch nicht. Andre war heute einfach zu stark. Er ist in einer super Form. Ich bin einfach nicht an ihm vorbeigekommen. Der Sieg für ihn geht in Ordnung. Glückwunsch.

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Punkte-Trikot: Noch alles möglich

15.07.2015

Die ersten 60 bis 70 Kilometer sind wir heute voll Anschlag gefahren. Das ist an sich kein Problem - wenn da keine Berge wären. Es war echt mega anstrengend. Ich habe mir wieder ein paar Punkte im Kampf um das Grüne Trikot ergattert. Da kann immer was passieren und ich versuche einfach, regelmäßig zu punkten.

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102 Trikots zur 102. Tour für guten Zweck

09.07.2015

Damit auch in Zukunft viele deutsche Radfahrer an der Tour de France teilnehmen können, wollen wir mit einer Charity-Aktion den Radsport-Nachwuchs unterstützen. Also: Wer schon immer ein Trikot mit Unterschrift von mir und Marcel Kittel haben wollte, hat nun die Chance, eines zu bekommen und gleichzeitig Gutes zu tun.

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Ich lauere auf meine Chance

09.07.2015

Was für eine Etappe. Der Sturz von Tony tut mir echt leid. Schade, dass er raus ist. Durch diese Situation kam auch die Ordnung bei uns etwas durcheinander. Warren kam mit zu Fall, der solche Attacken wie von Stybar, der später gewonnen hat, kontern sollte. Ich selbst fühle mich gut und lauere weiter auf meine Chance.

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Zum vierten Mal Zweiter

07.07.2015

Fast hätte es heute mit meinem ersten Etappensieg bei der Tour de France geklappt. Aber wie schon drei Mal in den letzten zwei Jahren hat es im Finale plötzlich eine andere Konstellation gegeben. Ich bin mega enttäuscht. Aber immerhin hat Tony gewonnen und sich das Gelbe geholt.

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Kühlwesten und Eiswürfel

04.07.2015

Zwei Kühlwesten, Handtücher aus dem Eisbad und Eiswürfel. - Anders war die Hitze heute nicht zu ertragen. Ich habe mich auch nicht so lang wie sonst warmgefahren. Mit meinem Ergebnis und den 45 Sekunden Rückstand bin ich aber ganz zufrieden. Die Strecke ließ sich gut fahren und vor allem die Zuschauer waren überragend.

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